Der Außenputz verleiht dem Gebäude nicht nur ein schönes "Make-Up", sondern er schützt vor allem das darunterliegende Mauerwerk. Von der Qualität des Putzes hängt die Funktionstüchtigkeit des gesamten Bauwerks ab.

Bereits bei der Planung sollten die allgemeinen Regeln wie Vordach, Trennfugen, Abstimmung verschiedener Baustoffe, Klima und Wetter berücksichtigt werden. Achten soll man auch auf die Einhaltung von Trockenzeiten und Mindesttemperaturen.
Wer beim Putz spart, spart nur kurzfristig, denn durch dien permanente Belastung des Putzes muß er bald saniert werden. Mitunter wird auch das Mauerwerk geschädigt, da ihm die Witterung zusetzt.

Putzarten
Putzmörtel sind meist vom Hersteller abgemischte Mörtel, die man gemäß der Erzeugerangaben weiterverarbeiten muß. Die Eigenschaften dieser Putzmörtel werden von Bindemitteln und Zusatzstoffen beeinflusst.

Putzmörtel haben haben je nach Erzeugerfirma bestimmte Mischzeiten und Wasserzugabemengen, die genau eingehalten werden müssen. In Österreich hergestellte Werkputzmörtel sind geprüft und qualitätsüberwacht, die Anforderungen werden in der ÖNORM B 3340 und B 3371 geregelt.

Gipshaltige Mörtel:

  • Gips-Kalk-Putzmörtel für Glättputze oder Reibeputze
  • Gips-Putzmörtel für Glättputze
  • Gips-Leichtputzmörtel für Glättputze
  • Gips-Wärmedämm-Putzmörtel für Glättputze

Kalkhaltige Mörtel:

  • Zement-Putzmörtel
  • Kalk-Putzmörtel mit Luftkalk oder hydraulischem Kalk
  • Kalk-Zement-Putzmörtel mit Nano-Protect (schmutzabweisend)
  • Zement-Kalk-Putzmörtel
  • Kalk-Zement-Leichtgrundputzmörtel
  • Kalk-Zement-Wärmedämm-Putzmörtel
  • Edel-Putzmörtel

Fein- und Edelputze:

  • Silikatputze
  • Kunstharzputze
  • Silikonharzputze

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